Aus Bier wird Essig. Zweimal vergoren, einmal gereift. Die erste Gärung passiert im Brauhaus. Aus stark gemälztem und gehopftem Getreide wird Bier, und damit ist der Alkohol da, den wir brauchen. Bei uns übernehmen dann die Essigbakterien (früher Essigmutter genannt). Sie brauchen Wärme und viel Sauerstoff. Mit Schwefel vertragen sie sich nicht. Was dabei entsteht, schmeckt nach Getreide und nicht nach Obst: malzig, leicht herb, angenehm ausgewogen. Mindestens ein Jahr bleibt der Essig im Edelstahltank. Kein Holz, und das mit Absicht. Der Tank hält Hopfen und Malz klar, ein Eichenfass würde eigene Töne dazulegen. Keine Aromastoffe und keine Farbstoffe. Nichts, was ein Essig nicht braucht. Aus Langeweile Vielfalt.
| Gegenstand | Material | Entsorgung |
|---|---|---|
| Flasche 250 ml | Buntglas | Buntglas |
| Verschluss | Aluminium | Gelbe Tonne, Gelber Sack |
| Bag in Box, Umkarton | Karton | Altpapier |
| Bag in Box, Beutel | Kunststoff | Gelbe Tonne, Gelber Sack |
