Feiner Essig aus ganzen Früchten
1984 ist in Riegersburg der erste Apfel-Balsamessig der Welt entstanden. Seither gilt: kein Konzentrat, keine Abkürzung, und Zeit in rund 1.500 Eichenfässern.
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Die Balsamessige
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Die Kreativen
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Die Klassiker
Apfel Balsamessig
Weißer Balsamessig
Birnen Balsamessig
Wein Balsamessig
Welcher Essig wozu
Drei Linien, drei Aufgaben. Welche davon dran ist, entscheidet das Gericht.
Die Klassiker. Weißwein Essig passt zu fast allem, von Blattsalaten über Krautsalat bis zum French Dressing. Apfel Essig, wenn es fruchtiger sein darf, und zum Kürbiskernöl. Beide reifen mindestens zwei Jahre im Eichenfass, deshalb tragen ihre fünf bis sechs Prozent, statt zu stechen. Mitkochen ist hier kein Problem.
Die Kreativen. Quitten Essig ersetzt frische Zitrone, Spargel Essig kommt über den Spargel, Bier Essig bringt Malz statt Frucht. Sie ersetzen den Grundessig nicht, sie kommen dazu. Mindestens ein Jahr Edelstahltank, damit vom Rohstoff nichts verlorengeht. Balsam Zitron ist die Ausnahme in dieser Linie, ihn haben wir ausdrücklich auch zum Trinken gemacht.
Die Balsamessige. Beim Apfel, bei der Birne und beim Wein kochen wir den Saft vor der Gärung ein, danach liegt er Jahre im Fass. Ein paar Tropfen auf Salat, Käse, Steak oder Vanilleeis. Nicht in die Pfanne, Hitze nimmt ihnen genau das, wofür sie so lange gelegen sind
Was wir anders machen.
In die Presse kommen ganze Früchte, reif geerntet, kein Konzentrat. Danach machen die Hefen aus dem Fruchtzucker Alkohol, und die Essigbakterien verwandeln den Alkohol in Säure. Die brauchen Wärme, Sauerstoff, ständige Kontrolle. Wir setzen nichts zu. Keine Aromen, keine Farbstoffe, kein Zucker.
Was danach passiert, entscheidet der Rohstoff. Rund 1.500 Eichenfässer liegen im größten Essigfasskeller Österreichs, und was hineinkommt, bleibt Jahre. 1984 stand dort der erste Apfel Balsamessig der Welt. Alois Gölles war zwei Jahre zuvor in Modena gewesen: „Mich hat interessiert, warum es Essige gibt, die milder sind." Zurück in der Steiermark stellte er die Frage anders. Er lebte in einer Apfelgegend.
Wie weit das geht, zeigt der XA Apfel Balsamessig. Über zwanzig Jahre, sieben immer kleiner werdende Fässer aus Eiche, Kastanie, Akazie, Kirsche und Esche. Was am Ende bleibt, passt in eine 100-ml-Flasche
Häufige Fragen zu unseren Essigen
Neunzehn Sorten in drei Linien. Die Klassiker sind die vier Basissorten Apfel, Weißwein, Rotwein und Rosé. Die Kreativen sind zehn ungewöhnliche Sorten von Himbeere bis Bier. Die Balsamessige sind fünf dichte, meist dunkle Essige, vier davon aus eingekochtem Fruchtsaft, dazu die Rarität XA.
Vor allem das Einkochen. Beim Balsamessig kochen wir den Saft vor der Gärung ein, danach reift er Jahre im Eichenfass, und was herauskommt, ist dicht und süß. Die Klassiker reifen mindestens zwei Jahre im Fass und bleiben Gebrauchsessige, nur der Roséwein liegt im Edelstahltank. Die Kreativen reifen mindestens ein Jahr im Edelstahltank, ohne Holz, damit der Rohstoff im Vordergrund bleibt.
Aus ganzen Früchten, reif geerntet und gepresst. Beim Weinessig aus Trauben, beim Spargelessig aus Spargel, beim Bieressig aus gemälztem und gehopftem Bier. Konzentrate, Aromastoffe, Farbstoffe und Zuckerzusatz kommen nicht vor.
In zwei Schritten. Zuerst machen die Hefen aus dem Fruchtzucker Alkohol, dann verwandeln die Essigbakterien den Alkohol in Säure. Die Bakterien brauchen Wärme, Sauerstoff und ständige Kontrolle, und sie vertragen keinen Schwefel. Danach folgt die Reifung, je nach Sorte mindestens ein Jahr im Stahltank oder viele Jahre im Eichenfass.
Nein. Essig schützt sich durch seine eigene Säure, deshalb ist er gesetzlich vom Mindesthaltbarkeitsdatum ausgenommen. Verschlossen hält er unbegrenzt, auch nach dem Öffnen verdirbt er nicht, mit der Zeit verändert sich höchstens das Aroma. Ein leichter Bodensatz ist ein Zeichen für Naturbelassenheit. Die Ausnahme ist Balsam Zitron: Er gilt rechtlich als Würze und trägt ein Mindesthaltbarkeitsdatum.
Der Weiße Balsamessig: hell, frisch, zu jedem Salat. Wer lieber klassisch anfängt, nimmt den Weißwein Essig. Wer die Manufaktur kennenlernen will, nimmt den Apfel Balsamessig, 1984 als erster seiner Art erfunden.
Mit Wasser verdünnt ja, ein Teelöffel auf ein Glas. Balsam Zitron ist ausdrücklich auch zum Trinken gemacht, weil der Balsamweinessig die Säure abfängt. Wein Balsamessig und XA lassen sich pur löffeln.
Wir sind Essigmacher und sprechen über Geschmack, nicht über Wirkung. Was wir sagen können: was drin ist. Ganze Früchte, kein Konzentrat, keine Aromastoffe, Farbstoffe oder Konservierungsmittel. Und Essig ist seit Jahrtausenden in vielen Küchen zuhause.
XA steht für Extra Alt. Der XA Apfel Balsamessig durchläuft über zwanzig Jahre sieben immer kleiner werdende Fässer aus Eiche, Kastanie, Akazie und Kirsche. Mit jedem Jahr verdunstet Wasser, übrig bleibt eine dichte Essenz in der 100-ml-Flasche.
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